Stromnetz in Biberbach wird zukunftsfit
EVN Tochter Netz NÖ startete in der Gemeinde Biberbach den Ausbau des Stromnetzes, um den wachsenden Anforderungen der Energiezukunft gerecht zu werden.
In Anwesenheit von Thomas Birbaumer, Leiter Projektverantwortliche der Netz NÖ, Martin Stixenberger, Projektant der Netz NÖ, Josef Brückelmayer, Leiter der Netzregion Mostviertel West, und Friedrich Hinterleitner, Bürgermeister der Gemeinde Biberbach, wurde die Errichtung von 3 Trafostationen in Biberbach Einfaltsberg, Edlach und Am Hang, die Verlegung von 3,0 km Erdkabelleitungen und dieAbtragung von 2,5 km Freileitungen, bekannt gegeben.
„Das Stromnetz in Biberbach muss zukunftssicher gemacht werden, um die steigenden Anforderungen durch neue Technologien wie Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und E-Ladestationen zu erfüllen“, erklärt Brückelmayer. „Mit diesem Ausbau stellen wir sicher, dass das Netz auch in den kommenden Jahren zuverlässig funktioniert und die Gemeinde bestmöglich auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet ist.“
„Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien erfordert ein leistungsfähiges und modernes Stromnetz“, so Bürgermeister Friedrich Hinterleitner. „Mit dem Ausbau des Stromnetzes in Biberbach gehen wir einen wichtigen Schritt, um unseren Beitrag zur Energiewende zu leisten und gleichzeitig die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten.“
Netz-Ausbau bis 2030
Die Ziele der österreichischen Klima- und Energiestrategie sehen bis 2030 eine Verzehnfachung der Energie aus Photovoltaikanlagen und eine Verdopplung aus Windkraftanlagen vor. In ihrer Rolle als Verteilnetzbetreiberin stellt das die Netz NÖ vor eine gewaltige Herausforderung, da das Stromnetz in vergleichbar kurzer Zeit auf den verschiedenen Ebenen modernisiert und ausgebaut werden muss.
Das Modernisierungsprogramm bis 2030 umfasst:
- Neu- oder Ersatzneubau von etwa 40 Umspannwerken inkl. Anschlussleitungen (dzt. sind 92 Umspannwerke in Betrieb)
- jährlicher Zubau von etwa 600 Transformatorstationen (langjähriger Schnitt von etwa 300 Stationen)
- Neu- oder Ersatzneubau von etwa 300 km Hochspannungsleitungen (dzt. etwa 1.400 km in Betrieb)
